Etappenbericht – die ersten Hürden wurden genommen

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Die ersten Läufer Thiemo und Alex präsentieren Temba und den Dorfbewohnern unser Leitungskonzept

Die ersten Staffelläufer sind schon über zwei Wochen in Nepal und konnten mittlerweile erfolgreich den Stab an die zweiten Läufer übergeben! In ihrem Rennabschnitt besichtigten sie in Kathmandu die Rohrfabrik, machten sich ein Bild von den örtlichen Techniken und verfügbaren Waren und tätigten erste Bestellungen mit Unterstützung unseres Projektpartners Temba von sunaulo sansar. Nach der abenteuerlichen Anfahrt mit dem Jeep nach Brabal nutzten sie die ersten Tage, um den in Deutschland ausgelegten Plan in Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern den örtlichen Verhältnissen anzupassen. Mit ihnen fuhr der gebührtige Schweizer Rene, der seit Jahren monateweise in Nepal lebt und somit die kulturellen Besonderheiten kennt. Durch ihn wird der Kontakt zu den Dorfbewohnern erleichtert, insbesondere wenn unser Projektpartner Temba nicht im Dorf ist. Die drei haben außerdem den Leitungsverlauf mittels GPS vermessen und Markierungen angelegt. Anschließend konnte endlich der Staffelstab in Form einer Einkaufliste an das zweite Team übermittelt werden, das am 04.04.2016 in Kathmandu eingetroffen ist.

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GPS-Vermessung des Geländes

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Mit der Einkaufsliste und Unterstützung durch Temba begab sich das zweite Team auf die Strecke: Es gelang ihnen den großen Teil der benötigten Materialien einzukaufen. Einige Teile mussten vorbestellt werden und sollen vom dritten Team abgeholt werden. Staffelteam zwei machte sich danach mit Temba und den eingekauften Materialien auf den Weg nach Brabal.

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Materialeinkauf in Kathmandu

Das dritte Team traf einige Tage später in Kathmandu ein. Ihr Streckenabschnitt führte sie zunächst nach Dhadikot, wo sie erneut den Bau-Workshop halten sollten, wie in der letzten Projektreise im Oktober 2015. Zur Zeit wartet Team drei weiterhin auf die Fertigstellung der letzten Materialien in Kathmandu und sammelt unterdessen Informationen für unser Müll-Projekt. Hierzu wurde ein Recycling-Hof besichtigt.

Team 2 ist mittlerweile in Brabal eingetroffen und konnte gemeinsam mit Team 1 und den Dorfbewohnern das Rennen fortsetzen und schon erste Baumaßnahmen umsetzen. Da das zentrale Bauteil – die PE-Rohre – noch nicht geliefert wurde, leisten sie zunächst vorarbeiten: ein altes Wasserbecken am Bachlauf konnte durch unser Tiroler Wehr ergänzt und zu einem Sedimentationsbecken ausgebaut werden. Auch ein großer Teil der benötigten Gräben und Löcher für die Leitungen und Tanks wurde bereits ausgehoben. Nebenbei werden auch hier Informationen für das Müll-Projekt gesammelt, beispielsweise über die Nutzung der vorhandenen Mülleimer.

Neben der Arbeit für das Projekt haben wir natürlich auch Gelegenheit die nepalesische Kultur und das Dorfleben kennenzulernen. So ist die Mehrzahl der Staffelläufer dem Nationalgericht Daal Bhat, das uns jeden Tag mehrfach serviert wird, bereits überdrüssig geworden. Das abendliche Ritual besteht mittlerweile daraus sich gegenseitig von den erträumten deutschen Leibspeisen zu berichten. Der schwäbische Kartoffelsalat steht dabei hoch im Kurs.

Wir hoffen, dass die PE-Rohre in den nächsten Tagen bereit sind und Team 3 auch nach Brabal aufbrechen kann und die letzten Materialien aus Kathmandu mitbringen kann.

Team 4 befindet sich noch in Deutschland und unterstützt die Arbeiten in Nepal durch Informationen. Der letzte Läufer begibt sich dann nächste Woche auf die Strecke.

 

 

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