Finish? – Finish!

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Das Wasser fließt!

Dank Dichtmitteleinsatz sogar nahezu verlustfrei, und dass selbst an komplexen Metallverbindungen. Die Umleitung des Flusses ist entfernt und das Tiroler Wehr kann endlich seinen Zweck erfüllen und Blätter sowie groben Dreck aus unserem Wasserleitungssystem halten.

Mittlerweile sind auch Raphael und Alex wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Für die zwei Verbliebenen hieß es in der letzten Woche dem System noch den letzten Feinschliff zu verpassen.

So ist nun auch endlich nach langen Diskussionen über die Standortwahl mit und unter den Dorfbewohnern die Leitung im letzten Dorfteil verlegt worden und die Entnahmestellen sind installiert. Dabei führt nun ein Teil der Leitung unter der Straße hindurch und an anderer Stelle eine weitere Abzweigung in 2-3 m Höhe darüber hinweg. Auch hier fließt endlich Wasser! So sind es mittlerweile 15 verschiedene Hähne im gesamten Dorf verteilt, die den Dorfbewohnern zuverlässig Wasser liefern.

Gemeinsam mit den Nepalesen vor Ort wurden außerdem noch die Schweißnähte an der gesamten Leitung markiert und vergraben. Die Wasserhähne sind mit Steinen verkleidet und durch Pfähle unterstützt.

Der Abschluss dieses Projektabschnittes findet in Form eines Wasser-Workshops statt. Dabei erklären wir noch einmal unser Leitungskonzept: Mit den Schwimmschiebern in den einzelnen Tanks findet eine Rückkopplung des Wassers bis zur Quelle statt. Wird kein Wasser entnommen, schließen die Schieber und am Fassungsbecken wird das Wasser zurück in den Fluss geleitet.

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Wasser-Workshop und der neue Water-Manager Zoang

Dank über 1500m Leitung, zwei 1000 l Tanks und insgesamt sechs 500 l Tanks und somit sehr viel Wasser im System, können wir eine hohe Versorgungssicherheit garantieren.

Wir erklären noch Wartungsaufgaben und das Vorgehen bei anfallenden Reparaturen und schließen den Vortrag mit der Ernennung des Water-Managers. Der Nepalese Zoang hat sich mit großem Einsatz und Interesse bei der Installation des Systems als ausgezeichnete Wahl herausgestellt. Ihm vertrauen wir Gerätschaften wie das Infrarot-Thermometer, Rohrzange und weitere Dinge für Wartungsaufgaben an.

Das Wasser fließt und so können wir mit gutem Gefühl die Heimreise antreten. Nach einigen Hindernissen und Herausforderungen die uns auf unserem Weg begegnet sind, ist die Freude über das im Zeitplan erfolgreich abgeschlossene Projekt riesig!

In diesem Sinne: Namaste Brabal! Wir sehen uns wieder im Oktober, wenn es heißt den zweiten Projektabschnitt mit Wasserfilter und Müllprojekt zu meistern. Aber dazu weitere Informationen zu gegebener Zeit..

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Das Sedimentationsbecken mit neuer Abdeckung

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Auch im letzten Dorfteil sind die Entnahmestellen installiert!

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